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Murradweg: St. Michael - Radkersburg (2005)

Weitere Informationen unten auf dieser Seite


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Reisezeit: 

Ende Juli 2005

Art der Radtour:

Private Radtour ohne Reiseveranstalter oder Vorbuchen. Wir haben Pensionen oder Hotels zum Übernachten benutzt.

Anreise nach St. Michael:

Mit dem PKW. Den PKW kann man bei einem der Reiseveranstalter abstellen, mit dem man dann nach der Radtour wieder zurück fährt.

Rückreise nach St. Michael:

Es gibt hauptsächlich zwei Busunternehmen, welche nach telefonischer Voranmeldung Personen und Fahrräder zurück nach St- Michael bringen. Wir sind mit Lehenauer zurück gefahren, es verlief sehr problemlos. (www.lehenauer.at)

Straßenzustand:

Weitestgehend rennradtauglich, nicht immer geteert, mit meist wenig Autoverkehr und in gutem Zustand.

 

 

Tag

Orte

km

Bemerkungen

 1.

St- Michael - Murau 

 51

Hier gibt es eine Variante des Radwegs, die von der Mur wegführt und durch das idyllische Thomatal führt. Man biegt in Pischelsdorf ab, hier geht es einige hundert Meter bergauf, danach geht es nur noch bergab. Man trifft in Madling wieder auf die Mur. Wir haben in Murau im Jugend- und Familiengästehaus übernachtet. Es hat uns sehr gut gefallen: Nette Gastgeber, gutes Frühstück, schöne Zimmer und ein Internet-Zugang steht zur Verfügung. Murau ist sehr idyllisch und hat eine historische Altstadt.

 2.

Murau - Judenburg

55

Auf dieser Etappe führt der Murradweg immer wieder vom Fluß weg an etwas höher gelegenen Bauernhöfen vorbei. Dadurch sind regelmäßig kleine Steigungen zu überwinden. Judenburg ist eine relativ große Stadt mit vielen Übernachtungsgelegenheiten und einem schönen Erlebnis-Freibad. .

 3.

Judenburg - Köllach (bei Leoben)

 62

Zwischen St. Stefan und St. Michael haben wir eine Alternativ-Strecke (um die mit Autos befahrene Landstraße zu vermeiden) gesucht und gefunden: Wir folgten in St. Stefan nicht der Beschilderung, sondern dem Feldweg, der nördlich des Ortes über die Mur führt. Vor der Brücke sind wir dann einem Wanderweg rechts der Mur gefolgt, der allerdings im Bereich des Waldes als Trampelpfad direkt am Fluß entlang führt und kurze Steigungen aufwies, die wir mit MTB und Gepäck und Trailer nicht fahren konnten, so dass wir absteigen und schieben mußten. Gleichzeitig wird man dort von Mücken überfallen. Glücklicherweise war die schwierige Strecke nur kurz (vielleicht 100-200m). Bei der Unterquerung der Autobahn trifft man wieder auf den beschilderten Murradweg. Wir fanden eine sehr gute Übernachtungsgelegenheit in Köllach im Landhaus Kügler-Eppich (www.proleb.info). Da das Restaurant im Landhaus gerade nicht in Betrieb war, wurden wir freundlicherweise mit dem Auto in das nächste Dorf zum Abendessen gebracht und dort auch wieder abgeholt! Dieses Angebot haben wir gerne angenommen, da es abends regnete und die nächste Gelegenheit zur Einkehr weiter entfernt lag. Das Frühstück am nächsten morgen gab es im Wohnzimmer mit klassischer Hintergrundmusik. In direkter Nähe zum Landhaus befindet sich ein Erlebnis-Freibad mit langer Rutsche (300m zu Fuß).

 4.

Köllach - Frohnleiten

42

Kurz vor Bruck kann man ein Wasserkraftwerk besichtigen, es liegt direkt am Murradweg. In Bruck suchten wir in der hübschen Fussgängerzone ein Cafe auf. Der Radweg verläuft bis Frohnleiten recht idyllisch zwischen Bergen, Mur und Eisenbahn. Die Bundesstraße verläuft auf der anderen Seite des Flusses. Frohnleiten ist sehr sehenswert. Dort gibt es einen schön gestalteten Platz mitten in der Stadt. Wir übernachteten auf dem Campingplatz, dort werden auch Zimmer vermietet.

 5.

Frohnleiten - Wildon

 45

Der Radweg verläuft wieder recht idyllisch. Durch Graz fährt man gut geführt direkt am Fluss entlang. Wildon hat einen schönen großen Badesee, den wir auch genutzt haben.

 6.

Wildon - Bad Radkersburg

65

Auf dieser Etappe hat man die Berge hinter sich gelassen, der Radweg verläuft flach und recht autofrei. Man radelt an vielen Kürbis- und Maisfeldern vorbei. In Mureck gibt es ein großes Freibad, welches wir wegen der großen Mittagshitze (>30°C) auch besuchten. Bad Radkersburg hat einen schönen zentralen Platz und war das Ziel unserer Reise. Wir übernachteten im Lindenhof in Laafeld. Dort war es sehr ruhig (kein Verkehr), netter Service und es gab gutes Essen. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Fahrradbus zurück nach St. Michael.

 

Verwendete Fahrräder und Ausrüstung / Karten / Literatur:
 

Fahrräder:

Zwei Trek-Mounainbikes und ein "Funtrailer"

Gewicht der Fahrräder:

ca. 12,5 kg ohne Gepäck

Gepäck:

keine Zeltausstattung, nur ca. 8 kg für Hotel- bzw. Privatübernachtung. Und eine Kameraausrüstung für Diafotografie.

Literatur:

Bikeline Radführer "Mur-Radweg". Dieser Führer enthält alle nötigen Informationen: Karten, Höhenprofil, Übernachtungsgelegenheiten, Reiseführer und die Hinweise und Kontaktdaten für den Rückweg.  

  

Meine Meinung zu dieser Tour:

Eine schöne Radtour, wenig anstrengend, da es hauptsächlich bergab oder flach geht. Landschaftlich sieht man Berge, Hügel und zum Schluß eher Flachland. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert. Man findet sich mit Hilfe des Radführers gut zurecht. Es gab nirgendwo ein Problem, eine Gelegenheit zum Übernachten für 3 Personen zu finden. Die Verpflegungssituation unterwegs ist gut, es gibt sehr viele Gasthöfe, die sich auf Radfahrer eingestellt haben. Der Rückweg mit dem Fahrradbus ist sehr komfortabel, man kann am Rückfahrtag auch an jedem anderen Ort einsteigen und muß nicht bis Bad Radkersburg mit dem Rad durchfahren. Dadurch ist man in der Gestaltung der Tour sehr flexibel.