| Tag |
Etappe |
Höhenmeter |
Kilometer |
Bemerkung |
| 1 |
Schliersee - Hausham - Rottach-Egern - Achenkirch/Achensee |
700 |
60 |
Anreise am Vortag, das Auto konnten wir freundlicherweise für die Dauer der Radtour an der Pension stehen lassen: http://www.schliersee.com/risseck/. Ein sehr freundlicher Service! Nutzung des "Bodensee-Königssee-Radwegs" und des Radwegs "Via Bavarica Tyroliensis". Zwischen dem Schliersee und Tegernsee sind zusätzlich ca. 100 Höhenmeter zu überwinden, wenn man nicht die Landstraße benutzen will. Ab Tegernsee ist der Radweg überwiegend geschottert und verläuft parallel der Bundesstraße bis zum Achenpass. Die Straße ist sicher deutlich weniger anstrengend zu fahren. Hinter dem Achenpass kommt noch eine deutliche Steigung auf dem Radweg durch den Wald. Das Bad in der Nachmittagssonne entschädigt für die Anstengungen des Tages. Übernachtung bei Pension Englhof, nett und fahrradfreundlich: |
| 2 |
Achenkirch - Wiesing - Hall |
+243 / -567 |
55 |
In der Morgensonne fährt man am Achensee entlang von einem "Postkartenmotiv" zum nächsten. Danach geht es über einen geschotterten Radweg steil bergab ins Inntal. Der Inntalradweg ist landschaftlich nicht so schön, aber gut ausgebaut, asphaltiert und beschildert. In Hall gab es einen Hagelschauer mit riesigen Hagelkörnern. Übernachtung in Hotel/Pension Badl in Hall mit Restaurant: http://www.badl.at/ |
| 3 |
Hall - Innsbruck - Brenner (Zug) - Aicha (bei Natz) |
+416 / -972 |
60 |
Hier ging es 10km über den Inntalradweg bis Innsbruck. Dort nahmen wir den Zug auf den Brenner, weil es nach unserer Informationen keinen autofreien Radweg zum Brenner gab (das müssen wir noch einmal prüfen, evtl. gibt es doch einen über die alte Römerstraße). Ab dem Brenner kamen wir in den Genuss des ganz neuen Radwegs Richtung Brixen. Sehr gut ausgebaut, weitestgehend autofrei, einige Schilder fehlten noch. Übernachtung in Aicha in Hotel Pension Klammer Hof: Wir wurden äußerst nett begrüßt und bewirtet, es gibt eine schöne Terasse, ein Schwimmbecken draußen und einen schönen Blick in die Umgebung und zur Franzensfeste, die nur einige hundert Meter entfernt liegt. |
| 4 |
Aicha - Mitterolang |
-302 / +1100 |
45 |
Wir folgten dem sehr gut ausgeschilderten und geführten Pustertalradweg. In Mitterolang fand abends ein Weinfest statt, welches wir besuchten. |
| 5 |
Mitterolang - Toblach - Cortina |
+623 / -444 |
50 |
Nach einigen Kilometern Pustertalradweg bogen wir in Toblach ab in das Höhlensteintal in Richtung Cortina. Dies war der spektakulärste Teil der gesamten Radtour! Mit Blick auf Monte Cristallo und die drei Zinnen fährt man auf dem meist geschotterten Radweg (alte Bahnlinie mit wenig Steigung) bis zum Pass. Ein weiterer Höhepunkt ist die Abfahrt vom Pass nach Cortina. Der Radweg folgt den beleuchteten Tunneln und Viadukten über Schluchten - viel spannender als der Verlauf der Landstraße und außerdem autofrei! Übernachtung in Cortina im Hotel. |
| 6 |
Cortina - Calalzo di Cadora |
-623 |
40 |
Auf der alten Bahnlinie fährt man den ganzen Tag mit 1 bis 3 Prozent Gefälle durch die wunderschöne Landschaft der Dolomiten in Richtung Südwesten. Angesichts der mindestens 30 Grad im Schatten an diesem Tag kam uns das sehr gelegen. In Calalzo wollten wir eigentlich den Weg Richtung Süden suchen, haben aber keine gekennzeichnete Abzweigung gefunden. Angesichts der Temperaturen nutzten wir das Angebot am Bahnhof, mit Bus und Fahrradanhänger nachmittags nach Toblach zurück zu fahren. Dort haben wir dann übernachtet. |
| 7 |
Toblach - Aicha (bei Natz) |
+594 / -1052 |
70 |
An diesem Tag ging es den Pustertalradweg in Gegenrichtung bis Aicha, um dort wieder im Klammerhof zu Übernachten. (http://www.klammerhof.com). Am darauf folgenden Tag wurde das Wetter schlecht. Wir fuhren zur Franzensfeste, mit dem Zug auf den Brenner und nach Innsbruck, einige Kilometer mit dem Rad und bei einsetzendem Regen mit dem Zug weiter bis Schliersee. Dort durften wir freundlicherweise unser Auto bei der Pension Rißeck für die Zeit der Radtour stehen lassen: http://www.schliersee.com/risseck/ |
Reiseinformationen:
Allgemeines:
Teilnehmer: 1 Familie, 2 Erwachsene, 1 Kind 11 Jahre
Reisezeit: Mitte Juli - Ende Juli 2010.
Organisation: Keine, ausschließlich eigene Planung.
Anreise: PKW nach Schliersee.
Übernachtung: Ohne Vorbuchen in Jugendherbergen, Pensionen, kleinen Hotels und in Privatzimmern. Wir haben immer Zimmer gefunden. Im Preis- Leistungsverhältnis haben uns die Privatzimmer am besten gefallen. Wir haben festgestellt, dass es in der Hauptreisezeit sinnvoll ist, die Zimmer im Zielort rechtzeitig (ab 16 Uhr) zu suchen, besonders am Wochenende.
Rückreise: Mit der Bahn von Franzensfest nach Schliersee.
Radwegführung: Die Radwegführung ist bestens: Man muss während der Fahrt nicht auf die Karte sehen.
Literatur:
1. Peter Günther: Railtrails. Die schönsten Radwege auf ehemaligen Bahntrassen. Von der Vulkaneifel bis zu den Alpen.
Dieses Buch beschreibt die Tour vom Passo Cimabanche bis Calalzo di Cadore.
2. "Trekkingbike": Armin Herb, Daniel Simon: Radreisen. Die schönsten Touren in Europa.
Dieses Buch beschreibt u.a. die von uns gefahrene Tour von Sterzing (unterhalb des Brenner-Passes) über den Pustertalradweg bis Calalzo Di Cadore und darüber hinaus.
3. Bikeline: Inn-Radweg Teil 2
Die Bikeline-Führer bieten die gewohnt gute Information über Wegeführung, Kultur, Übernachtungsgelegenheiten usw.
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